Pixelfehler-Test
Zeige einfarbige Vollbilder an, um tote, hängende und heiße Pixel auf jedem Monitor, Laptop, Smartphone oder Tablet zu finden. Läuft im Browser — nichts zu installieren.
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Bildschirmlineal
So führst du einen Pixelfehler-Test auf deinem Bildschirm durch
Ein toter Pixel ist eine Bildschirmzelle, die nicht mehr leuchtet — er bleibt auf jedem Hintergrund schwarz. Ein hängender Pixel zeigt dauerhaft eine Farbe (meist Rot, Grün oder Blau), weil ein einzelner Subpixel eingefroren ist. Beide finden sich am einfachsten, indem man das Display mit einer einheitlichen Farbe flutet und es Kante für Kante absucht. Dieses Tool durchläuft neun Vollbild-Farben sowie einen Schnellblink-Fixer-Modus, sodass du echte Defekte von Staub trennen und manchmal sogar einen hängenden Subpixel reaktivieren kannst, bevor du das Gerät zurückgibst.
So führst du den Test durch
- Klicke oder tippe auf dem Bildschirm, den du prüfen willst, auf „Test starten“. Die Seite wechselt in den Vollbildmodus, damit Symbolleisten und Notches keine Randpixel verdecken.
- Durchlaufe jede Einzelfarbe — Weiß, Schwarz, Rot, Grün, Blau, Cyan, Magenta, Gelb und Grau — per Leertaste, den Bildschirmpfeilen oder einem Tipp auf die Fläche.
- Untersuche das gesamte Panel von Kante zu Kante aus etwa 30 cm (12 Zoll) Entfernung. Notiere jeden Pixel, der eine andere Farbe als der aktuelle Hintergrund zeigt.
- Starte den Stuck-Pixel-Fixer-Modus in verdächtigen Bereichen. 20–60 Minuten schnell wechselnde Farben können einen hängenden Subpixel manchmal reaktivieren, indem sie die Flüssigkristalle bewegen.
- Drücke Esc oder F, um den Vollbildmodus zu verlassen. Notiere Koordinaten und Farbe defekter Pixel, bevor du den Garantie-Support kontaktierst.
Wann ein Pixelfehler-Test sinnvoll ist
- Käufer neuer Smartphones und Laptops: Prüfe einen brandneuen Bildschirm innerhalb der Rückgabefrist. Früh entdeckte Defekte berechtigen bei den meisten Händlern und Herstellern zum unkomplizierten Austausch.
- UI-Designer und Kreative: Prüfe farbkritische Monitore vor der Kalibrierung. Ein einzelner hängender Pixel verfälscht das Soft-Proofing und kann Stunden an Layout-Prüfung kosten.
- QA-Ingenieure und Entwickler: Führe den Test vor der Freigabe auf Build-Room-Geräten und Referenzhardware durch. Panel-Defekte rutschen durch automatisierte UI-Snapshots, die nur Pixel-Buffer auslesen.
- DIY-Reparatur und Bastler: Diagnostiziere gebrauchte Displays, geborgene Panels und Laptop-Bildschirme, bevor du Geld für Ersatzteile oder Reparatursets ausgibst.
- Fotografen und Video-Editoren: Prüfe Bearbeitungsmonitore auf tote Zellen in Schatten- wie Lichter-Bereichen vor langen Color-Grading-Sitzungen oder Druck-Proofs.
Was diesen Test zuverlässig macht
- Reine einfarbige Flächen ohne Kompression, Wasserzeichen oder Overlays — jeder Pixel auf dem Panel erhält genau einen Wert zum Darstellen.
- Neun Hintergrundfarben (Weiß, Schwarz, Rot, Grün, Blau, Cyan, Magenta, Gelb, Grau), sodass du tote, hängende und heiße Subpixel in einem Durchgang unterscheiden kannst.
- Vollbildmodus mit Tastenkürzeln (Leertaste, Pfeile, R/G/B/W/K, Esc) — keine Symbolleisten, die den Viewport umbrechen und Randpixel verdecken.
- Der Stuck-Pixel-Fixer-Modus blinkt Farbsequenzen im Schnelltakt — dieselbe Trainingstechnik, die Monitor-Hersteller zur Reaktivierung eingefrorener Subpixel empfehlen.
- Läuft vollständig in deinem Browser. Nichts wird hochgeladen, keine Installation nötig, und dein Farbprofil bleibt unberührt.
Wie genau ist ein Test auf dem Bildschirm?
Eine Einfarbton-Durchmusterung ist exakt das Verfahren, das Display-Hersteller am Fließband verwenden. Tote Pixel erscheinen als winzige dunkle Punkte auf dem weißen Bildschirm; hängende Pixel behalten auf jedem Hintergrund eine einzelne Farbe. Verschwindet ein verdächtiger Punkt beim Farbwechsel, ist es Staub — wische das Panel ab und teste erneut, bevor du den Support kontaktierst.
Pixelfehler-Test FAQ
- Was ist der Unterschied zwischen einem toten und einem hängenden Pixel?
- Ein toter Pixel bleibt auf jedem Hintergrund schwarz, weil der Subpixel keinen Strom mehr erhält. Ein hängender Pixel zeigt dauerhaft dieselbe Farbe (meist Rot, Grün oder Blau), weil ein Subpixel hell eingefroren ist. Hängende Pixel lassen sich manchmal mit einer Fixer-Routine reaktivieren; tote Pixel erfordern fast immer einen Panel-Tausch.
- Wie viele tote Pixel sind unter Garantie zulässig?
- Die meisten Consumer-Panels folgen ISO 9241-307 Klasse II, die bis zu 2 helle, 2 dunkle und 5 teilweise defekte Pixel pro Million erlaubt. Premium- und Profi-Displays werben oft mit Null-Toleranz für helle Pixel. Prüfe vor einer Rückgabe immer dein konkretes Garantiedokument.
- Kann sich ein hängender Pixel von selbst reparieren?
- Manchmal. 20–60 Minuten schnell wechselnder Farben (der Stuck-Pixel-Fixer-Modus) können einen Subpixel wieder lösen, indem sie die Flüssigkristalle in Bewegung bringen. Sanfter Druck mit einem Mikrofasertuch ist eine weitere Option, birgt aber das Risiko, die Beschichtung zu zerkratzen. Ergebnisse sind nicht garantiert — bringen mehrere Tage Fixer-Durchläufe nichts, ist der Pixel vermutlich tot.
- Funktioniert dieser Test für Smartphones, Tablets und Fernseher?
- Ja — jeder Bildschirm mit einem modernen Browser. Öffne die Seite am TV in einer Browser-App oder streame sie von einem Laptop, wechsle in den Vollbildmodus und tritt etwa das 1,5-Fache der Bildschirmdiagonale zurück, damit du das gesamte Panel gleichmäßig prüfen kannst, ohne dich zu bewegen.
- Warum sollte ich auf jeder einfarbigen Fläche testen?
- Eine einzelne Farbe kann Defekte verbergen. Ein toter (schwarzer) Subpixel sieht auf schwarzem Hintergrund normal aus, erscheint auf Weiß aber als dunkler Punkt. Rote, grüne und blaue Bildschirme decken jeweils unterschiedliche Subpixel-Fehler auf, weil jeder physische Pixel aus drei Subpixeln besteht — je einem pro Farbe.
- Ist dieser Test sicher für OLED-Bildschirme?
- Einige Minuten pro Farbe sind sicher. OLED-Panels altern bei statischen Bildern schneller, also vermeide es, eine einzelne Vollbild-Farbe längere Zeit stehen zu lassen. Der Stuck-Pixel-Fixer-Modus wechselt die Farben automatisch, um genau statische Einbrenneffekte zu vermeiden und gleichzeitig die Subpixel zu trainieren.